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Kochen und Feiern in España

foto-2-lena-monz_webIch habe diesen Sommer (Juni, Juli, August) in Spanien verbracht. Genauer gesagt in Calafell – das liegt ca. eine Stunde mit dem Zug südlich von Barcelona. Dort habe ich mein Pflichtpraktikum erledigt. Meine Arbeit war das „Kochen“, Schnippeln und Schneiden aber das machte mir nichts aus. Ich arbeitete im Le Meridien RA und mit diesen Mitarbeitern konnten diese drei Monate nur lustig werden. Wir haben gesungen, getanzt und viel gelacht (und ein bisschen gearbeitet 🙂 ).

In Spanien ist die Lebensenergie anders, klingt jetzt sehr geschwollen aber es ist so. Man kommt an und ist glücklich, denn alle Leute sind immer glücklich und das Wetter ist immer schön!! Außerdem habe ich mein Praktikum nicht alleine gemacht, sondern war mit meinen drei besten Freundinnen unterwegs.

Unser bzw. mein Tagesablauf:

  • Um 8:00 aufstehen (um 9:00 war Arbeitsbeginn)
  • Um 17:00 (Arbeitsende) sofort an den Strand
  • Um 19:30 im Hotel essen gehen
  • Um 22:00 ab auf die Straßen von Calafell (wir hatten eine Stammbar und in dieser ließen wir den Abend immer gemütlich ausklingen)
  • Um 00:00-2:00 ins Bett gehen

Noch ein paar Worte zum Ausgehen:
Wir waren in einem sehr touristischen Ort.  Die Strände füllten sich im Juli und August und so füllte sich auch die Promenade. Im Dörfchen gibt es eine Straße, in der man einkaufen kann und eine Straße, in der sich die Clubs befinden. Doch auch die Promenade ist voller Restaurants und Bars, in welchen man voller Freude die Leute beim Spazieren beobachten kann. Außerdem haben wir uns sehr gut mit dem Personal unserer Stammbar angefreundet, auch wenn der Anfang schwer war, da wir alle vorher nur ein paar Monate Spanischunterricht hatten.

Wenn man auf die Frage „Hola, qué tal?“ mit „Muy bien“ antwortet, denken alle du kannst fließend Spanisch und plappern wie ein Wasserfall. Doch ich glaube gerade das und dass niemand, wirklich niemand, Englisch spricht, hat uns geholfen uns in die spanische Sprache einzuleben und sie so zu lernen.

Die Woche danach:
Eine Woche später und in meinem Kopf dreht sich immer noch alles um Spanien. Oft passieren mir „Fehler“ wie, dass ich mit den Kellnern Spanisch rede oder Sprichworte sage, die bei mir zu Hause niemand versteht. In diesen drei Monaten habe ich gelernt selbstständiger zu werden, Österreich für seine gute Luft und Sauberkeit zu schätzen und das Leben in jeder Sekunde zu genießen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt einen Sommer im Ausland zu verbringen. Macht es! Es ist das Beste was euch passieren kann!