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Natalie tourt durch Europa – Step 3: Island

Letzte Woche war ich im schönen, kalten und dunklen Island. Ich war dreieinhalb Tage dort und habe meine Zeit echt super genützt und viel gesehen. Was ich genau gemacht habe und wie es mir gefallen hat könnt ihr in diesem Post lesen.

1st day

An meinem ersten Tag wollte ich die Hauptstadt Reykjavik erkunden. Bei einer Hauptstadt stellt man sich immer etwas sehr großes vor, doch in Island ist das definitiv nicht der Fall. Mit 330.000 Einwohnern hat Island gleich viele Einwohner wie mein Heimatbundesland Vorarlberg – was echt klein ist. Somit ist die „City“ echt an einem Tag zu erkunden. Was ich sehr empfehlen kann, ist die Perle. Dies ist ein Aussichtspunkt den man gratis begehen kann und einen 360° Blick auf Reykjavik hat. Ansonsten ist Island nämlich echt teuer, vor allem beim Essen. Ich selbst habe mir was vom Supermarkt geholt, aber selbst dort gibt man echt viel Geld aus.

Ein weiterer sehr cooler Platz ist die Harpa. Dies ist ein Konzerthaus das man kostenlos besichtigen kann. Von hier aus kann man den Hafen sehen oder auch einfach ne Zeit verweilen und die Architektur des Gebäudes bewundern.

Nicht zu vergessen sind die süßen Gassen, die Reykjavik zu bieten hat. Laugavegur ist die größte davon mit vielen kleinen Geschäften. Ganz in der Nähe ist dann auch die bekannte große Kirche in Reykjavik, welche auch begehbar ist. Falls ihr noch Zeit habt, solltet ihr beim Rathaus vorbeigehen, da sich dort ein riesengroßer See befindet und der Sonnenuntergang (um 16:00) dort echt faszinierend ist.

2nd day

An meinem zweiten Tag habe ich eine Tour in den Süden Islands gebucht. Da man sich in Island ausschließlich mit Bussen fortbewegen kann (es gibt keine Züge), die auch nicht überall hinfahren, fand ich es praktisch eine Tour zu buchen, um mehr von Island bewundern zu können.

Bei der Tour konnten wir zwei Wasserfälle entdecken den Skógafoss und Seljalandsfoss. Seljalandsfoss ist ein außergewöhnlicher Wasserfall, da man die Möglichkeit hat, auch hinter den Wasserfall zu gehen.

Der nächste Halt war dann bei der Gletscherschnauze von Sólheimajökull. Dort hatten wir die Möglichkeit bis an den Beginn des Gletschers zu laufen.

Schließlich machten wir einen Halt bei dem kleinen Fischerdörfchen Vik das auch bei einem schwarzen Sandstrand liegt, der Island auszeichnet. Insgesamt besuchten wir zwei verschiedene Sandstrände, die alle beide sehr faszinierend waren – denn wie oft hat man denn schwarzen Sand unter seinen Füßen?

3rd day

Was man unbedingt gesehen haben muss in Island, ist der Golden Circle. Dabei gibt es fünf verschiedene Stopps, die auf einer Kreisroute liegen, die in Reykjavik beginnt und endet.

Der erste Halt war der Vulkankrater Kerið.

Unser nächster Halt war dann der Geysir, bei dem man die Wasserfontäne des Skogafoss sehen kann. Das Spektakel der Fontäne wiederholt sich alle vier Minuten.

Auf der Route liegt auch der größte Wasserfall Islands Gullfoss.

Zum Schluss besichtigten wir noch den Nationalpark Islands Þingvellir, bei dem sich zwei tektonische Platten überschneiden. Es treffen sich hier die europäische und die amerikanische Platte was zur Folge hat, dass sich Risse im Gestein bilden.

Fazit

Meiner Meinung nach muss echt jeder einmal in Island gewesen sein, denn die Natur die Island zu bieten hat ist einfach unbeschreiblich! Obwohl ich mir nicht vorstellen könnte dort zu leben (es ist seeehr kalt und seeeehr dunkel), ist es ein unglaublich besonderes Land, das ich auf jeden Fall nochmal bereisen will.

Anmerkung Redaktion:

Natalie verbringt über den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) ein Jahr in den Niederlanden. Folge ihr doch auf ihrem Blog https://natisjourney.wordpress.com und erlebe mit, wie es ihr in ihrem Auslandsjahr ergeht.

Über alle Stationen der Tour von Natalie könnt ihr hier mehr lesen: Natalie tourt durch Europa

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