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Natalie tourt durch Europa – Step 7, Prag und Brünn

Letzte Woche habe ich zusammen mit meiner Mama Tschechien erkundet. Wir waren in den zwei größten Städten Prag und Brno (zu Deutsch Brünn) unterwegs. Was wir so gemacht haben und meine Highlights könnt ihr in diesem Blogpost lesen.

Prag

Als erstes müsst ihr wissen, dass der Prager Hauptbahnhof nicht sehr übersichtlich ist. Ich selbst habe eine halbe Stunde die Tramhaltestelle gesucht, die sich ein bisschen entfernt vom Gebäude befindet. Mit der Metro kommt ihr aber super ins Stadtzentrum.

Nach längerer Suche und Ankunft im Hotel, konnte unser Städtetrip beginnen. Was ihr in der goldenen Stadt auf jeden Fall nicht verpassen solltet:

Wenzelsplatz

An diesem schön gestalteten Platz befinden sich viele verschiedene Geschäfte, Restaurants und Cafés. In der Mitte des länglichen Platzes kann man sich einfach gemütlich auf eine Bank setzen, da dort eine Art Park angelegt wurde.

Pulverturm

Der Pulverturm befindet sich neben der Stadthalle in der Nähe des Stadtzentrums. Für lediglich € 3,- kann man den Turm besteigen und erhält eine unglaubliche Aussicht auf Prag.

Astronomische Rathausuhr

Wenige Meter vom Pulverturm entfernt befindet sich der Rathausplatz. Hier schlägt zu jeder vollen Stunde die astronomische Uhr, was meiner Meinung nach sehenswert ist und auch von vielen Menschen bestaunt wird. Außerdem befindet sich an diesem Platz auch die Touristeninformation, bei der man sich noch detaillierte Informationen holen kann.

Insel beim Kampa Stadtteil

Vor allem bei schönem Wetter kann man sich auf dieser kleinen Insel sehr gut erholen. Egal ob man sich einfach in die Sonne sitzt, einen Spaziergang macht oder im Restaurant etwas zu trinken bestellt (mega guter Ausblick auf das Nationaltheater und die Stadt).

Karlsbrücke

Sehr bekannt in Prag ist auch die Karlsbrücke. Beim Überqueren der Brücke begegnet man Musiker, Künstler, Verkäufer und einigen Touristen. Die Brücke hat auf jeden Fall ihren eigenen Flair, jedoch eignet sich für ein Foto eine der anderen Brücken genauso gut und das ohne großen Touristenandrang.

Lennon- Wall

Ein bisschen versteckt im Kampa-Viertel befindet sich die John-Lennon-Wall. Auf der Wand stehen zahlreiche Sprüche und Lebensweisheiten. Die Wand hat mir sehr gefallen, da jeder Spruch seine eigene Geschichte hat und diese sehr eindrücklich gestaltet sind. Besuch -empfehlenswert!

Prager Burg

Als größte Burganlage Europas muss man die Prager Burg fast besuchen. Da ein großer Andrang herrscht, lohnt es sich schon früh bei der Burg zu sein, da man sonst mit langen Wartezeiten rechnen muss. Beim Haupteingang findet täglich um 12 Uhr die große Wachablösung mit Marschmusik statt. Was ich sehr toll fand ist die Tatsache, dass der Großteil der Burganlage auch ohne Ticket besichtigt werden kann. Wenn man jedoch die Kirchen von innen sehen möchte, oder das Fenster des Prager Fenstersturzes zu Gesicht kriegen möchte, benötigt man ein Ticket, das in der Burganlage selbst erhältlich ist.

Josefstadt – Synagogen

Der Josefstadtteil verfügt über mehrere Synagogen, die unterschiedlich groß sind und unterschiedliche Geschichten haben. Wenn man sich für historische Hintergründe interessiert, sollte man dieses Viertel auf keinen Fall verpassen. Jedoch kann man nur Kombitickets erhalten oder allein die Alt-Neue-Synagoge besichtigen – was ich gemacht habe 🙂 .

Letna-Park

Vom der Josefstadt führt die Nobelstraße „Pariser Straße “ direkt zum Eingang des Letnaparks. Der Park liegt auf einer Anhöhe, weshalb er auch eine tolle Aussicht bietet. Es lohnt sich zu dem links befindlichen Pavillon zu gehen, da man von dort noch besser auf die Stadt blicken kann und sich bei dem Restaurant mit Getränken erfrischen kann.

Petrinberg

Für alle die Aussichtspunkte lieben ist der Petrinberg unverzichtbar. Dieser ist zu Fuß (circa 20 – 30 Minuten pro Weg) oder mit einer Seilbahn zu erreichen. Auf dem Berg befinden sich ein Miniatureiffelturm, sowie ein Spiegelsaal, die mit Erwerb eines Tickets besichtigt werden können. Der Petrinberg ist der höchste Punkt Prags, weshalb sich die Besteigung des Berges sowie des Eiffelturms rentiert.

Restaurant Aureole

Tschechien ist verglichen mit Österreich ein sehr günstiges Land, das trifft auch auf das Essen zu. Um ungefähr € 15 Euro bekommt ihr in Prag eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Getränk. Wer jedoch einmal sehr luxuriös essen gehen will, der/die sollte das Restaurant Aureole besuchen. Dies befindet sich im 27. Stock und bietet einen weiteren atemberaubenden Ausblick über die Stadt, vor allem abends. Das Restaurant ist gut mit der U-Bahn, Station „Pankrac“, zu erreichen.

Tretbootfahrt und öffentliche Verkehrsmittel

Als Abschluss unserer Pragreise haben wir uns ein Tretboot gemietet (1h für € 12,-) und sind nochmal unter den eindrucksvollen Brücken Prags durchgefahren. Generell kann man in Prag alles super mit der U-Bahn oder der Straßenbahn erreichen. Auch die Tickets sind sehr günstig, beispielsweise zahlt man für 90 Minuten fahren nur €  1,50.

Brno

Für einen Tag sind wir dann noch in die zweitgrößte Stadt Tschechiens gefahren: Brünn. Zu Beginn war ich besorgt, viel zu wenig Zeit eingeplant zu haben, um die Stadt echt zu sehen – doch ich habe mich getäuscht. Brno ist wesentlich kleiner als Prag und kann ohne Stress an einem Tag erkundet werden. Besonders beeindruckt haben mich:

St. Peter und Paul Cathedral

Dies ist die größte Kirche Brnos und kann kostenlos besichtigt werden. Neben der Kirche hat man die Möglichkeit auf eine Art längliche Terrasse zu gehen, auf der man einen schönen Blick auf die Stadt hat.

Burg

Ein kleiner Weg führt auf die Burg, von der man nochmals über die Stadt blicken, aber auch mehrere Ausstellungen und Museen besuchen kann.

Brno Underground

Sehr eindrucksvoll war Brno Underground, von denen es drei verschiedene Standorte bzw. Haupteingänge gibt. Ich selbst habe die „Kostnice“ besucht, welche die zweitgrößte Katakombe Europas ist und welche wahrscheinlich im 17. Jahrhundert entstanden ist. Dieser Komplex beinhaltet die sterblichen Überreste von über 50.000 Menschen, die beim 30-jährigen Krieg oder bei Seuchen, wie der Cholera ums Leben kamen.

Fazit

  • Sehr günstige öffentliche Verkehrsmittel
  • viele kostenlose Aussichtspunkte
  • günstige Verpflegung
  • nicht viele englischsprachige Einheimische
  • traditionelle Gerichte, meistens ohne Gemüse
  • € 1,- sind 26 CSK
  • sehr sehenswerte Hauptstadt!

Ich hoffe, dass ihr bei eurer nächsten Tschechienreise an mich denkt und eventuell ein paar Tipps brauchen könnt! Ich selbst war super begeistert, vor allem von Prag und kann mit einem Lächeln zurückblicken! 🙂

Anmerkung Redaktion:

Natalie verbringt über den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) ein Jahr in den Niederlanden. Folge ihr doch auf ihrem Blog https://natisjourney.wordpress.com und erlebe mit, wie es ihr in ihrem Auslandsjahr ergeht.

Über alle Stationen der Tour von Natalie könnt ihr hier mehr lesen: Natalie tourt durch Europa

 

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