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Neuseeland: Land der Hobbits, Rugbyspiele und Schafe

Freiwilligen Einsatz am anderen Ende der Welt

Am 24. Juli startete ich meine Reise einmal um die Welt. Vorallem, da mein Kopf nach meiner Matura völlig ausgepowert war und ich etwas körperliche Arbeit vorzog. Ich hörte von einer Organisation – ICYE  – die Jugendliche in verschiedene Projekte sendet, in denen sie Essen und Unterkunft gegen Arbeit bekommen. ICYE vermittelte mich an die Orama Oasis Christian Community und ich hatte so die Möglichkeit an einem der schönsten Fleckchen der Erde für fünf Monate zu arbeiten:

Great Barrier Island, Neuseeland

Die Einrichtung hat Schulkinder und ganze Bibelschulen gehostet. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich aus backen (für den täglichen Morgentee), kochen (Mittagessen) und auch putzen. Als FreiwilligeR arbeitet man bei diesem Projekt täglich sieben Stunden, die manchmal etwas unvorteilhaft aufgeteilt sind. Die Freizeitaktivitäten waren dafür umso interessanter. Man konnte surfen, Kayak fahren, wandern … Da alles auf einer Insel ist, ist es seeeeehr abgeschieden und auch Strom gibt es nur zu gewissen Zeiten am Tag. Also ein Führerschein wäre von Vorteil…

Nach fünf Monaten Freiwilligeneinsatz, reiste ich mit einem Freund fünf Wochen lang von der Nord- auf die Südinsel Neuseelands und wieder retour.

Wir mieteten bereits in Österreich, ein Auto da es billiger war und da, wenn man ein Auto kaufen würde, Stress mit dem rechtzeitigen verkaufen hat. Auch die Fähre von der Nord- auf die Südinsel buchten wir im Voraus. Ein Zelt hatten wir mit dabei.

Ab diesem Zeitpunkt war es nur noch wichtig, diese Zeit auch sinnvoll zu nützen und wir planten welche Orte und Sehenswürdigkeiten uns am wichtigsten waren. Also klapperten wir folgende absolute Must-sees in Neuseeland ab:

  • Tauranga
  • Hobbiton in Matamata
  • Skydiven in Taupo
  • Ort mit dem längsten Name der Welt (Taumata­whakatangihanga­koauau­o­tamatea­turi­pukaka­piki­maunga­horo­nuku­pokai­whenua­ki­tana­tahu)
  • Wellington (Te Papa Museum)
  • Picton
  • Golden Bay (Cape Farewell, Wairakiki Beach)
  • Abel Tasman National Park
  • Nelson
  • Pancake Stones
  • Wanaka
  • Fox Glaciers
  • Franz Joseph Glaciers
  • Queenstown
  • Milford Sound
  • Invercargill
  • Dunedin (Baldwin Street)
  • Lake Ohau
  • Lake Pukaki
  • Lake Tekapo
  • Mt. Cook
  • Christchurch
  • Moeraki Boulders
  • Kaikoura Peninsula (Surfen, Fischen…)
  • Picton
  • Tongariro National Park (Tongariro Alpine Crossing!!!)
  • Hamilton (Waitomo Glowworm Caves)
  • Coromandel (Cathedral Cove)
  • Auckland

Falls man dasselbe vorhat, gibt es jedoch einige Dinge zu beachten! Achtung, es folgen einige nützliche Tipps 🙂

Viele mögen denken, dass man ein Zelt immer und überall aufstellen kann, was jedoch verboten ist und man deshalb auch oft kontrolliert wird. Es stellt auch ein Problem dar, wenn man keinen Campervan mit einem eigenen Abflusssystem hat und campen nur dort erlaubt ist, wo es auch eine Toilette gibt. Am besten man holt sich ein Camping NZ App um dieses Problem zu umgehen. Damit kann man im Online-Modus die Karten herunterladen und dann auch ohne WLAN im Offline-Modus benutzen. Auch wäre es von Vorteil, wenn man vor dem Abflug eine, für Neuseeland gültige, Bankomatkarte besorgt, da es sehr ärgerlich sein kann, wenn man plötzlich ohne Geld dasteht. Falls man auf Camping steht, ist es rentabel einen kleinen Gaskocher, Topf und/oder Pfanne zu kaufen. Gegen eine warme Mahlzeit ist hin und wieder nichts einzuwenden. Auch ist man im Vorteil, wenn man immer mehrere Flaschen Wasser im Repertoire hat, da es auf Campingplätzen nur selten Trinkwasser gibt.