Im LändleYouth Reporter

Zahlreiche helfende Hände bei Weltgymnaestrada

Eine Woche lang steht Vorarlberg ganz im Zeichen der Gymnaestrada, die Vorbereitungen dafür sind längst im Gange.

Vom 7. bis 13. Juli findet in Dornbirn die 16. Weltgymnaestrada mit 66 Nationen aus aller Welt statt. Mit knapp 25.000 Besuchern verzeichnet das Ländle derzeit einen gewaltigen Anstieg der Einwohnerzahl.

Damit eine Veranstaltung dieser Größenordnung überhaupt stattfinden kann, bedarf es an vielen freiwilligen helfenden Händen. Ausschlaggebend sind hierfür die vielen einzelnen Turnvereine, ohne deren Vereinsmitglieder eine Veranstaltung in diesem Ausmaß erst gar nicht realisierbar wäre. Sie stellen den Großteil der rund 8500 freiwilligen HelferInnen. Dabei handelt es sich nicht nur um aktive TurnerInnen, sondern auch viele Ehemalige, Eltern und Verwandte helfen mit.

Mit ihrem Engagement sorgen die Turnvereine dafür, dass in den Gemeinden der Gymnaestrada-Flair während der ganzen Woche durch und durch erkennbar ist. Gastfreundlichkeit wird hier großgeschrieben: Um den BesucherInnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, wird an nichts gespart. Ab dem späten Nachmittag sorgt ein buntes Turnprogramm mit musikalischer Begleitung, sowohl bei den Nationen als auch bei den BesucherInnen für eine unvergessliche Stimmung.

Lange Vorbereitung

Für die Vereine erfolgt der Startschuss für die Planung meist bis zu eineinhalb Jahre im Voraus. Die Mitglieder des Organisationskomitees (OK) finden hierbei ein erstes Mal zusammen, um einen Überblick zu gewinnen. Mit dem Jahreswechsel beginnt zugleich die intensivere Planung. Choreografien werden fertiggestellt und geprobt, und Kostüme entworfen. Auch die Organisation der Außenbühnen ist für die Vereine mit großem Aufwand verbunden. Musikalische Unterhaltung muss organisiert werden, sowie Verpflegung, Logistik, Aufbau und Technik. Finanzielle Unterstützung bieten etliche SponsorInnen.

Monika Sedlmayr von der Turnerschaft Lustenau ist ebenfalls Teil des OK-Teams. „In den vergangenen Monaten habe ich hunderte Stunden in die Organisation investiert und bin nebenbei noch zu 65 Prozent berufstätig.“ Die ausgelassene Stimmung und die glücklichen Gesichter sind für viele HelferInnen jedoch Grund genug sich in der Freizeit ausgiebig der Gymnaestrada zu widmen. Auch der familiäre Aspekt zeugt von wichtiger Bedeutung. „Aus meiner Familie sind heuer drei Generationen vertreten, denn auch meine Mutter und meine Tochter sind Teil der Gymnaestrada“ meint Monika.

 

Tipp für freiwilliges Engagement:

Vereine und gemeinnützige Organisationen können über aha plus Tätigkeiten als Quest online stellen und so engagierten Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. Für ihr freiwilliges Engagement erhalten sie aha plus Points, diese sie gegen Rewards eintauschen können. Zusätzlich können Jugendliche mit dem aha plus Nachweis ihre freiwilligen Tätigkeiten belegen und so ihre Chancen für Job und Ausbildung steigern.