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Natalie tourt durch Europa – Step 2: London

Und das Abenteuer geht weiter. Wie ihr vielleicht schon auf Instagram mitbekommen habt, war Great Britain, genauer gesagt London mein nächstes Reiseziel. Da ich zum ersten Mal England besucht habe, habe ich hauptsächlich London erkundet, da diese Stadt mit über 8 Millionen Einwohnern extrem groß ist und es viel zu entdecken gibt.

London

Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob ich London, aufgrund der Distanzen, auch zu Fuß erkunden kann. Es stellte sich jedoch heraus, dass vor allem die berühmten Sights wie Tower auf London, Tower Bridge, Shakespeares Globe Theatre, London Eye, Big Ben und Westminster Abbey auf einem Weg liegen. Wir sind diese Route am ersten Tag gelaufen und sahen so die berühmten Sehenswürdigkeiten Londons. Dabei ist es gut zu wissen, dass London allgemein nicht sehr billig ist. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind relativ teuer, aber trotzdem muss man auf jeden Fall einmal mit einem roten Doppeldeckerbus gefahren sein. Wer die St. Pauls Cathedral oder die Westminster Abbey besichtigen will, zahlt 20 Pound und für das London Eye 30 Pound. Hingegen sind die Mehrheit der Londoner Museen gratis, weshalb wir auch die National Gallery, das Natural History Museum und das Tate Museum angesehen haben. Die Museen sind sehr schön gestaltet und ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Beim Tate Museum hat man auch die Möglichkeit in den 10. Stock zu fahren, auf dem sich ein Aussichtspunkt befindet und man eine wundervolle Aussicht hat.

Meine zwei Sightseeing Highlights waren auf jeden Fall der Trafalgar Square, da er einfach extrem schön zu betrachten ist und ein wundervolles Ambiente bietet, und der Piccadilly Circus. Hier ist vor allem abends sehr viel los und es eignet sich super diesen Stadtteil Nachts zu erkunden. Auch Straßenkünstler und Sänger sind hier zahlreich vertreten (auch in den U-Bahnstationen).

Ein weiterer Tipp sind Free City Tours. Bei meinem Aufenthalt haben wir uns für Strawberry Tours entschieden, die verschiedene Touren kostenlos anbieten. Ein definitives Highlight für mich war die Jack the Ripper Tour, da man in London an bedeutende Schauplätze einer historisch wahren Geschichte geführt wird und interessante Informationen zum ungelösten Verbrechen bekommt. Für alle Harry Potter Fans (so wie ich) ist auch die Harry Potter Tour interessant, bei der man Drehplätze besichtigt aber auch inspirierende Orte der Autorin Joanne K. Rowling. Am Ende der Tour hat man dann die Möglichkeit zu bewerten wie gut einem die Tour gefallen hat und dementsprechend zu bezahlen. Es ist jedoch ein kann, kein muss.

Falls man mal nicht genau weiß, wo man noch hin möchte, ist es immer eine gute Idee in einen Park zu gehen. Es gibt über fünf verschiedene Parks in London, wobei der Hyde Park der größte ist. Mir persönlich haben der James Park sowie der Holland Park gut gefallen.

Stonehenge 
Obwohl wir nicht so viel Zeit hatten um andere Städte zu entdecken, haben wir einen Tagesausflug nach Stonehenge gebucht, der von London aus mit Transfer 55 € gekostet hat. Für mich hat sich dies auf jeden Fall gelohnt! Stonehenge hat etwas Magisches an sich und die Zeit der Besichtigung verging wie im Flug. Es ist vor allem sehenswert, wenn man sich mit spirituellen, magischen oder geschichtlichen Dingen auseinandersetzt. Mir selbst hat es
wirklich gut gefallen und ich würde auf jeden Fall nochmal hingehen.

Traveltipps im Überblick

  • Wege zu Fuß zurücklegen
  • Kein Geld für überteuerte Sehenswürdigkeiten ausgeben
  • Kostenlose Museen besichtigen
  • Free Guiding Tours machen
  • Kein Geld am Flughafen wechseln (sehr schlechter Kurs)
  • Auf jeden Fall einen Kaffee im „Costa“ Café trinken, weil es einfach mega süß und schnuggelig ist!🙂

Fazit

Mir hat London sehr gut gefallen und ich finde, dass echt jeder diese lebendige und aufgeweckte Stadt einmal gesehen haben sollte. Leider ist London nicht die günstigste Destination, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Anmerkung Redaktion:

Natalie verbringt über den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) ein Jahr in den Niederlanden. Folge ihr doch auf ihrem Blog https://natisjourney.wordpress.com und erlebe mit, wie es ihr in ihrem Auslandsjahr ergeht.

Über alle Stationen der Tour von Natalie könnt ihr hier mehr lesen: Natalie tourt durch Europa